Empfehlungen - persönliche Lesetipps

Kurt Guggenheim; Alles in Allem

Der Zürich-Roman schlechthin!
Auf fast 1000 Seiten wird die Stadt Zürich lebendig eingefangen.
Der Roman umfasst den Zeitraum 1900 bis 1945 und verbindet spannende Zeitgeschichte
mit fast 140 Lebensgeschichten. Die meisten davon mit realem Hintergrund.
Man erfährt vom ersten Warenhaus an der Sihl, über die sogenannten Russenküchen  bis zum Café Odeon.
Und lebt und leidet mit der Hauptperson Aaron Reiss, alter Ego von Kurt Guggenheim, mit.
Neu herausgegeben von Charles Linsmayer. Mit einer Einführung und 28 Illustrationen von Hannes Binder.

Th.Gut Verlag  Fr. 48.--

A. J. Pearce; Liebe Mrs. Bird

Emmeline Lake findet einen Job als Sekretärin bei der Kummerkastentante Henrietta Bird.
Strikte Anweisung ihrer neuen Chefin: Die anstössigen Briefe (sei es nur, dass das Wort Kuss oder Probleme in der Ehe erwähnt wird)
werden in den Papierkorb geworfen. Emmeline möchte aber den verzweifelten Briefschreiberinnen helfen und sie fängt heimlich an,
die Briefe zu beantworten. Unterzeichnet mit Mrs. Bird...!

Nostalgisch, liebenswert und höchst amüsant.

Kindler  Fr. 28.90

Minna Rytisalo; Lempi - das heisst Liebe

Nach der Hochzeit zieht Lempi zu ihrem Mann Viljami, der in Lappland einen Hof hat.
Bereits einen Sommer später wird Viljami in den Kriegsdienst eingezogen. Doch als er aus dem Lapplandkrieg
zurückkehrt, ist Lempi verschwunden.

Wer ist oder war diese geheimnisvolle Frau? Viljami, die Magd Elli und die Schwester Sisko erinnern sich
an Lempi. Durch diese drei ganz unterschiedlichen Erzählperspektiven erfährt der Leser die Hintergründe
dieser tragischen Liebesgeschichte.

Hanser Fr. 29.90

Grégoire Delacourt; Das Leuchten in mir

Ein Roman eines Coup de foudre, erzählt mit psychologischem Tiefgang:
Was Emma widerfährt, lässt sich nicht mit Vernunft erklären. Seit 18 Jahren ist sie glücklich mit Olivier
verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Eine perfekte Familie. Und doch weiss Emma von dem Moment,
als sie Alexandre das erste Mal erblickt, dass sie alles für ihn aufs Spiel setzen wird.

Tiefgründig, traurig, bewegend- und überraschend!

Atlantik Fr. 28.90

Benedict Welss; Die Wahrheit über das Lügen

Wer  „Vom Ende der Einsamkeit“  gelesen hat, diesen grandiosen Roman des 34-jährigen Autors, wird sich besonders auf seine zehn neuen Geschichten freuen:
Perlen dieser Sammlung umfassen etwa eine Zeitreise in die Entstehung der „Star Wars“-Reihe, ein tragisch-komisches Vater-Sohn-Drama oder die Frage, was Heimat ist.

Auch wenn nicht alle Geschichten als Highlights bezeichnet werden können, lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall.
Denn die anderen Geschichten sind nicht nur gut, sondern hervorragend.

Diogenes Fr. 30.--

Julia Jessen; Die Architektur des Knotens

Um sich aus den verknoteten Rollenfunktionen ihrer Ehe zu lösen, beschliesst Yvonne,
ihren Mann Jonas und die Kinder zu verlassen. Sie will ihre Beziehung dadurch vor der Apathie, vor der sich
einschleichenden Routine retten. Die Innenansicht einer ungewöhnlichen Trennung.

Julia Jessen diskutiert in ihrem zweiten Roman traditionelle Familien- und Partnerschaftsmodelle.

Kunstmann  Fr. 33.90

 

 

 

Marc- Uwe Kling; Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat

Was tun? Oma hat es tatsächlich geschafft, das ganze Internet kaputt zu machen.
Mit ganz vielen Doppelklicks. Alle haben nun plötzlich ganz viel Zeit. 
Und es wird  trotzdem ein toller und gemütlicher Tag!
 

Das erste Kinderbuch von Marc-Uwe Kling ist wahnsinnig komisch und amüsant.

Ein Lesevergnügen für Kinder ab 6 Jahren und für die ganze Familie.

 

 

Mira Magen; Zuversicht

Nava hat ihr altes Leben aufgegeben. Früher arbeitete sie als Innenarchitektin, jetzt als Kassierin 
in einem Supermarkt. Sie zieht in eine Alterswohnung, obwohl sie noch nicht ganz 40 Jahre alt ist.
Erst allmählich erfährt man, dass die Protagonistin ihren Mann und ihren kleinen Sohn durch einen
Unfall verloren hat. Wie kann man so weiterleben und wie behält man einen Rest von Zuversicht?
Das Buch ist tröstlich und aufwühlend zugleich. 

 

Dtv  Fr. 33.90

 

„Patria“ heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.

Ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.

Rowohlt Verlag

Eshkol Nevo; Über uns

Ein Mietshaus in Israel in einem gutbürgerlichen Quartier.
Drei Stockwerke und drei Geschichten seiner Bewohner.
Jeder Mieter hat seine Geheimnisse, sein Leben und seine Probleme.
Wir werden zu Zuhörern, weil die Protagonisten sich direkt an uns wenden.
Intime Einblicke in den israelischen Alltag. Gescheit und humorvoll von
Eshkol Nevo erzählt.

DTV  Fr. 29.90